Archiv für Juni 2010

In Deutschland hat man die Möglichkeit sich einen gleitenden Übergang aus dem Arbeitsalltag in den Ruhestand in Form von Altersteilzeit zu schaffen und dennoch einen Hinzuverdienst zu erzielen. Der Staat unterstützt diese Form von Beschäftigung dann wenn dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch was sind die Grundlagen der Altersteilzeit und welche Möglichkeiten gibt es?

Im Grunde geht es bei der Altersteilzeit um einen Hinzuverdienst der eine Möglichkeit bieten soll, nicht von heute auf morgen vom Arbeitsalltag zum Ruhestand geschickt zu werden. Sinn macht dies besonders für das frühzeitige Antreten des Ruhestandes. Die Altersteilzeit wird vom Staat zwar finanziell unterstützt wenn dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen werden, in der Praxis hingegen dient dieser Hinzuverdienst allerdings den Unternehmen oft als Möglichkeit zum Stellenabbau. Diesen Beitrag weiterlesen »

Im Blickpunkt der Wirtschaftskrise wird stets dynamisch debattiert. Bei Politikern ergeben sich mitunter Schlussfolgerungen, die dem Normalbürger nicht verständlich sind. Einig sind sich die Politiker in Sachen Schuldenabbau auf jeden Fall, allerdings wird vieles was mit Einsparungen zu tun hat auf den Schultern des Volkes ausgetragen. Im Visier des so genannten Sozialstaates steht letztendlich wieder der Rentner und der Arbeitslose. Wurde im letzten Jahr zum Beispiel im Bundestag über Mindestlöhne gesprochen, so steht im Rahmen der diesjährigen Sparpolitik eine gesetzliche Mindestrente sicherlich außen vor.

Wie die Methoden der Schuldeneinsparung zu betrachten ist bleibt jedem selbst überlassen. Die eine Frage stellt sich jedoch gewiss: Will man die Wirtschaft ankurbeln oder einfach nur das eigene Kapital schützen? Beides lässt sich nicht in effektivem Ausmaß miteinander vereinen, da Geld ausgegeben werden und nicht gebunkert werden muss um die Marktlage zu ändern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Rente berechnen heißt nicht zwangsläufig, dass man ein konkretes Bild davon bekommt, was in Zukunft bei Antritt des Ruhestandes finanziell auf einen zukommt. Zumal in Zukunft vermehrt mit Nullrunden zu rechnen ist. Wer seine Rente berechnen will, der muss also auch die Sparprogramme der Regierung mit berücksichtigen, was sich zur Zeit dadurch äußert, dass beispielsweise die Beiträge für die Krankenversicherungen steigen sollen.

Doch was ist mit den so genannten „Nullrunden“ für Rentner, die viele fürchten? Besteht bei den Einsparungen des Staates eine gewisse Willkür? In wie weit ist das ganze Sparkonzept für den Durchschnittsrentner zu verkraften und wo beginnt die Altersarmut? Diesen Beitrag weiterlesen »

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Durchschnittsverdienst und Rente hängen unmittelbar zusammen, letzteres wird schließlich aus ersterem berechnet. Doch was bleibt dem heutigen deutschen Arbeiter in Zukunft übrig wenn Leih- und Kurzarbeit das allgemeine berufliche Bild bestimmen? Experten gehen davon aus, dass die zukünftige Rente immer weniger wert sein wird, was wohl weniger Spekulation als viel mehr eine Bekundung von Tatsachen sein wird. Eine Studie, die Steuern, Bedürfnisse und gewohnten Lebensstandard einbezieht spricht für diese Hypothese.

Die Studie wurde vom „Deutschen Institut für Altersvorsorge“ durchgeführt. Demzufolge wird ein Rentnerehepaar, dass im Durchschnitt heute noch 1.700 Euro netto im Monat hat, im Jahr 2030 nur noch 1.400 Euro zum Leben haben. Bei diesem Resultat muss man sich vor Augen halten, dass zwar Durchschnittsverdienst und Rente nebenher gehen, allerdings ist sowohl der Durchschnittsverdienst für die Zukunft variierend als auch die Inflation nicht mit berücksichtigt worden. Beides wird sich wohl zum Ungünstigeren hin entwickeln. Zwar werden die Löhne der Inflation angepasst aber entscheidend ist das Verhältnis. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nach einem Bericht der Stiftung Warentest ist nur jede vierte Versicherung zur Erwerbsunfähigkeitsrente wirklich effektiv. Günstige Tarife findet man schnell, dafür muss man in der Regel nicht lange suchen. Aber reicht der Versicherungsschutz letzten Endes auch aus wenn man ihn beanspruchen möchte? Die Versicherungen halten es mit Ablehnungen offenbar häufiger als mit Auszahlungen. Die häufigsten Ursachen für eine erfolglose Antragstellung sind Vorerkrankungen.

Die Statistik ergibt sich aus einem Aufruf der Zeitschrift „Finanztest“ an die Leser. Infolge dessen wurden 274 Fälle begutachtet, von denen es bei 152 nicht zu einem vertraglichen Abschluss kam. Die Gründe für eine Ablehnung der Erwerbsunfähigkeitsrente waren entweder gar keine, da die Versicherung von sich aus keinen Versicherungsvertrag abschließen wollte, oder eben Ablehnungen seitens der Interessenten, da sie mit den Angeboten nicht zufrieden waren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wer die Rente mit 54 in Erwägung zieht der kann höchstens in den Vorruhestand gehen. Dieser geht selbstverständlich mit Abschlägen einher. Was die Frührente anbelangt, so gibt es bestimmte Bedingungen, die erfüllt werden müssen.

Die Gründe für eine Rente mit 54 oder einen Vorruhestand können verschieden sein. Gesetzlich wird davon ausgegangen, dass bei der Frührente die Altersversorgung vorzeitig bezogen wird. Das kann daraus resultieren, dass man zum Beispiel vermindert erwerbsfähig ist. Abschläge sind jedenfalls immer in Kauf zu nehmen. Von dem gesetzlichen Renteneintrittsalter sind die Abschläge mit 0,3 Prozent bemessen für jeden Monat den man früher in Rente geht. Diesen Beitrag weiterlesen »

2010 ist ein Jahr des finanziellen Umschwungs. Nicht zuletzt ist das auf die Sparmaßnahmen der Regierung zurückzuführen. Eine Rentenanpassung ist im Plan inbegriffen. Diese richtet sich nach der Lohnentwicklung. Ungünstige Arbeitslosenzahlen und Menschen die sich mit Kurzarbeit abfinden müssen sowie Insolvenzen tragen nicht zu einer ausreichenden Fütterung der Rentenkasse bei. Die Befürchtung liegt daher nahe, dass es in Folge dessen zu einer Rentenanpassung kommt, die sich ins Negative entwickelt.

Im Rahmen der Rentenanpassung befürchten viele Betroffene die Kürzung der Renten. Über mögliche Erhöhungen machen sich wohl die Wenigsten noch Illusionen. Ist eine Rentenkürzung aber überhaupt möglich? Was sagt die Gesetzgebung zu einem solchen Sachverhalt?

Das Grundprinzip ist einfach und logisch: Wenn die Bruttolöhne in diesem Jahr steigen, so steigen im nächsten Jahr auch die Renten. Allerdings darf man nun als Rentenempfänger nicht davon ausgehen, dass einem der positive Prozentsatz auf die private Rente einfach angerechnet wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wer es bis zum Ruhestand nicht mehr weit hat oder außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung etwas für später zur Seite legen will, der kann seine Rente ausrechnen indem er auf eines von vielen Online-Portalen zurückgreift, die diesen Dienst anbieten. Aufgrund der zukünftigen Änderungen, die Rente soll ab 2012 bis zum Jahr 2029 ja auf das 67. Lebensjahr angehoben werden, muss man einige Faktoren beachten um die Rente ausrechnen zu können. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Bund zahlt momentan etwa 40 Euro im Monat in die Rentenkasse für jeden Hartz-IV-Empfänger. Dass man damit dann im Rentenalter nicht weit kommt bleibt nicht nur Rechengenies erkenntlich. Die Angst vor der Altersarmut wächst. Die neuen Sparpläne sehen unter Anderem vor, dass Hartz-IV-Bezieher keinen Euro mehr auf ihr Rentenkonto gutgeschrieben kriegen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Empfänger der Berufsunfähigkeitsrente können nicht gleichzeitig ein Krankentagegeld beziehen. So entschied es das Oberlandesgericht von Köln in einem Urteil mit dem Aktenzeichen „20 U 168/08“. Wie zu erwarten ist muss laut dem Urteilsspruch nun jemand, der aus irgendeinem Grund dennoch Berufsunfähigkeitsrente und gleichzeitig Krankentagegeld bezieht, die Leistungen, die bereits von der Versicherung an ihn gezahlt wurden, zurück erstatten. Diesen Beitrag weiterlesen »