
Das Rentenniveau ist das Verhältnis der Rente eines Standardniveaus zum Durchschnittsgehalt eines Arbeitnehmers im Laufenden Jahr (vor Abzug der Steuern). Momentan beträgt dieses Verhältnis 52%.
Es wird noch zwischen Geschlecht und neuen und alten Bundesländern unterschieden. Die durchschnittliche Bruttorente betrug im Jahr 2006 für Männer 1076 Euro (neue Bundesländer 1114 Euro) und für Frauen 473 Euro (neue Bundesländer 668 Euro).
Trotz dass die Zahlungen für Rentner in den neuen Bundesländern höher ausfallen, sind die Rentner in den alten Bundesländern besser gestellt. Teilweise verfügen sie über eigene Immobilen, Ersparnisse und/oder Aktien bzw. Wertpapiere und sonstige Geldanlagen.
In der Zukunft werden sich die Rentenbeiträge nach der aktuellen Erhöhung im Jahr 2007 auf 19,9 % noch weiter erhöhen, so Experten.
Das Rentenniveau wird in diesem Zuge bis zum Jahr 2019 auf 46,3 % absinken. Auch das Renteneintrittsalter wird ab 2012 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Welche Altersgrenzen es für den Renteneintritt gibt, lesen Sie hier.
Zuschussrente wird optimiert
Die Bundessozialministerin Ursulua von der Leyen (CDU) hat ihr Konzept der Zuschussrente überarbeitet und nachgebessert. Dies teilte die Ministerin im Rahmen eines Interviews mit der Wirtschaftswoche mit. Das Rentenkonzept war von der Deutschen Rentenversicherung, den Gewerkschaften und Arbeitgebern in Gesprächen streng kritisiert worden.