
Jeder – ega ob Angestellter, Azubi oder Hausfrau – muss sich früher oder später Gedanken über seine Versorgung im Alter machen. Eine Möglichkeit dazu ist die Riester-Rente. Diese Rente jeder abschließen, der direkt förderberechtigt ist. Das heißt er ist versicherungspflichtig. Aber auch jemand der nur indirekt förderberechtigt ist, kann diese Riester-Rente abschließen. Das trifft beispielsweise auf die Hausfrau zu, die verheiratet ist und deren Ehepartner die Riester-Rente bereits nutzt.
Vor dem Abschluss sollte man sich aber Gedanken darum machen, welche Ziele und Faktoren für einen selbst entscheidend sind. Denn man kann zwischen einer privaten Rentenversicherung, Wohn Riester-Rente, fondsparplan und einem Banksparplan wählen. Die Wahl hängt von der persönlichen Situation und der risikobereitschaft ab. Für risikobereite Sparer eignet sich der Fondsparplan. Wer frühzeitig darin investiert hat Zeit eine gute Rendite zu erzielen und Kursschwankungen an der Börse aussitzen. Man bekommt mindestens den eingezahlten Beitrag wieder heraus.
Der Banksparplan ist für diejenigen geeignet die nicht so risikofreudig sind. Er ist auch für ältere Einsteiger geeignet. Mit dem Banksparplan bekommt man eine mäßige, jedoch sichere Wertentwicklung.
Bei der privaten Rentenversicherung bekommt man eine garantierte Rente, deren Höhe bei Vertragsabschluss bereits festgelegt wird. Diese Möglichkeit eignet sich für Sparer, die früh anfangen und die den Vertrag bis zum Ende durchhalten. Hier bekommt man eine mäßige bis gute Rente.
Auf jeden Fall sollte man sich vorher gründlich informieren und Vergleichsrechner nutzen, um die verschiedenen Angebote durchzurechnen. Im Übrigen ist die Riester-Rente abgeltungssteuerfrei. Die Einzahlungen und Zinsen werden nicht versteuert. Erst später wird die Rente über den persönlichen Steuersatz besteuert.